Von SALIM
MANSUR
Toronto
Sun, Januar 26, 2008
Letzte Woche kommentierte ich über die
Zügellosigkeit der Menschenrechtskommissionen in Kanada, die leichtfertigen
Beschwerden akzeptieren, wie die vom kanadisch-islamischen Kongress gegen
die Zeitschrift Macleans.
Die größere Schande als das der HRC
Bürokraten, die die Redefreiheit einschränken, ist jedoch der Mangel
an Empörtheit in den konventionellen Medien und die öffentliche Apathie gegen
eine Angelegenheit, die im Kern die kanadische Demokratie betrifft.
In einer freien Gesellschaft ist es
nicht überraschend, dass Organisationen und Personen gelegentlich Diskussionen
einer allgemeinen Natur über Themen, welche mit Kontroversen umgeben sind, als
Anstoß dazu zu nehmen, sich zu beklagen, dass sie verletzt oder schikaniert
worden sind.
Die CIC und ihr Kopf Mohamed Elmasry,
die sich anmaßen, die Beschwerde im Namen aller Moslems zu vertreten, und
sich beim HRC über Macleans Veröffentlichung von Mark Steyns Essay über
die Zukunft des Islams zu beschweren, gibt es unzählige Moslems, die solch eine
Beschwerde für unseriös und falsch halten.
Moslems sind in ihren Ansichten nicht
monolithisch, wenn es Angelegenheiten sind, welche Vertrauen und Politik
beinhalten. Moslems zu behandeln, als hätten sie die meiste Zeit nur eine
Meinung für die meisten Angelegenheiten, wäre für mich als Moslem widerwärtiger
als die Beschwerde des CICs gegen Maclean.
Es ist richtig, zu fragen, was der
Vorwand von Elmasrys Beschwerde ist und ob die HRCs naiv zum Fortschritt
der politischen Agenda der CICs beiträgt?
CIC ist eine politische
Organisation, sie puschen ihre Agenda, sie sehen sich vom kanadischen
Bundesstaat akzeptiert und als die dominante Vertreter, wenn nicht die einzige
Stimme der Moslems in Kanada.
In dieser Rolle betrachtet das CIC sich
als die Hauptmittelsperson zwischen der wachsenden moslemischen Bevölkerung und
den Vertretern der Föderalisten und Provinzregierungen. Denn das Organisieren
und das Aufzeigen der Moslems als ein stimmberechtigten Block oder
mindestens, als eines gesehen zu werden, um Einfluss beim Leiten der kanadischer
Politik zu erwerben, wenn es zu Angelegenheiten kommt, die die
inländischen Moslems betreffen, und in den Beziehungen mit
der arabisch-muslimischen Welt, ist der falsche Weg.
Aber die Politik vom CIC ist in großem
Maße, parallel zu dem der Islamisten im Krieg (Dschihad) gegen den Westen, da
sie sich für das Einführen der "sharia" (islamische Gesetze) in
Ontario einsetzen und gegen den US-geführten Krieg gegen den Islamistischen
Terror sind.
Es ist essenziell für Kanadier, zu
verstehen, dass der Islamismus eine politische Ideologie ist, die ungleich zum
Islam als Religion ist und die meisten Muslime haben nichts mit dem Islamismus
zu tun, außerdem sind sie nicht politisch organisiert, um wirksam auf die
Islamisten zu antworten.
Ein entscheidendes Element des
Islamistischen Dschihad im Westen ist es, muslimische Gegner der Islamisten
einzuschüchtern und im günstigsten Fall liberale Institutionen gegen ihre
Kritiker aus dem Westen zu hetzen. Wenn die HRCs zugunsten des Beschwerdeführers
und gegen Maclean entscheiden, wird die politische Agenda der CIC, Kritiker des
Islamismus zum Schweigen zu bringen, sehr fortgeschritten sein.
Die Frage dann für HRCs wäre, können sie
zwischen kritischen Diskussionen über den Islamismus und dem Islam
unterscheiden, wenn eine wahrscheinliche zukünftige Beschwerde gegen einen
Verleger und einen Autor wie Bernard Lewis gebracht wird, ein bedeutender
dennoch strittiger Gelehrter des Nahen Osten.
Die HRC Bürokraten haben gezeigt, dass
das Akzeptieren von Beschwerden wie die von der CIC vorgebrachte, dass sie
weiterhin über die von Islamisten verwendete Taktik unwissend bleiben, seit
Ayatollah Khomeini den Mord an Salman Rushdie forderte, für das Herausgeben des
Romans „Die satanischen Verse“.
Es ist Zeit, dass die konventionellen
Medien und die öffentliche kraftvoll verteidigte Redefreiheit, während HRC
Bürokraten durch die Ablehnung der Beschwerde Weisheit zeigen, bemerken, dass
das beste Gegenmittel gegen jeden Schaden der Redefreiheit die Redefreiheit
selbst ist.