Vor mehr als einem Jahr, am 19. Februar 2007, veröffentlichte ich eine Erklärung
in Jewcy über
meinen Weg zum Islam
http://www.jewcy.com/dialogue/can_jews_and_muslims_get_along.
Ich bin gebeten worden, die Geschichte
meines Übertritts zum Islam in einer einfacheren Form neu zu formulieren. Für
viele Menschen in den Vereinigten Staaten ist das offensichtlich erschütternd,
zu hören, dass jemand mit einem "jüdischen" Familiennamen moslemisch wurde.
Anderswo wird es normalerweise angenommen, dass ich einen deutschen-christlichen
Hintergrund habe. Juden, die auf diese Weise häufig reagieren, vergessen,
dass Leute mit "jüdischen" Familiennamen nicht halakhically jüdisch
sein können. In meinem Fall kam meine Mutter aus einer
protestantisch-christlichen Familie, und obwohl meine Eltern linksgerichtet und
antireligiös waren, war der erste Glaube über den ich Kenntnisse gewann, das
protestantische Christentum.
Bevor ich Moslem wurde, erforschte
ich den Buddhismus, Katholizismus und das Judentum; meine Reise nahm die Form
des Lesens und des Studiums an. Aber ich war nicht, was wir in Kalifornien ein
„Einkäufer für Gott“ ("shopper for God") nennen. Ich war ein Intellektueller mit
religiösem Glauben, nicht ein „Compulsive joiner“, der ein Haus sucht. In meinem neuen Buch,
The Other Islam: Sufism and the Road to Global Harmony
http://www.amazon.com/Other-Islam-Sufism-Global-Harmony/dp/0385518196, ddas am Ende des
Sommers 2008 von Doubleday herausgegeben wird, beschreibe ich meine Begegnung
mit dem jüdischen Kabbalah als ein Maximalmoment in meiner geistlichen
Entwicklung. Aber meine Einführung in Kabbalah - welches tief beeinflusst
von der Islamischen Mystik und des Sufismus ist, dass Kabbalah Sufismus in
jüdischen Kleidungsstücken ist - war eine Brücke zum Islam für mich.
Mein Eintritt in den Islam kann am
meisten grundsätzlich wie folgt erklärt werden: Die Islamische Vorstellung des
Gottes ist einfacher als das in den anderen monotheistischen Traditionen; der
Islamische Pfad zu Gott durch den Sufismus ist am direktesten. Ich liebe das
Christentum und das Judentum, aber der Islam ist in seiner Verwerfung ein
Anthropomorphismus, d. h. Gleichung der Form des Schöpfers mit der Form des
Menschen. Das verkörpert für mich eine Befreiung des Geistes. Der ganze Rest -
die Probleme, die die heiligen Juden wegen ihrer kleinen Anzahl, der Infektion
des zeitgenössischen Islams mit dem Radikalismus - sind Probleme der
menschlichen Geschichte, nicht der Religion. Ich fand im Islam eine Reinheit,
die dem Judentum sehr nah ist, aber mit einer universalen Reichweite - Judentum
für Nichtjuden, wie Saadiah Gaon argumentiert. Und da ich als ein Nichtjude
geboren bin, winkte dieser Pfad, welches schwieriger für andere scheint, für
mich aber einfacher, mir zu. Schließlich, wenn ich ein wenig Unbescheidenheit
sein dürfte - haben Christentum und Judentum ein Übermaß an modernen
Intellektuellen. Der Islam braucht heute Intellektuelle mehr als Kleriker,
Demagogen oder Akademiker. Und so fand ich im Islam einen geistigen und
vernünftigen Platz./font>